Retention AI berichtet, dass iGaming-Plattformen häufig Einnahmen verlieren, indem sie Werbeboni an Spielersegmente verteilen, bei denen solche Anreize nachteilig wirken. Das Unternehmen identifiziert drei unterschiedliche Nutzerprofile, die von Standard-Bonus-Kampagnen negativ betroffen sind.
Langzeit-Spieler, die ein konstantes wöchentliches Ausgabeniveau von 200 € aufrechterhalten, stören oft ihre regelmäßigen Spielgewohnheiten, wenn ihnen prozentuale Aktionen angeboten werden, was zu erhöhten kurzfristigen Verlusten und längeren Abwesenheitsphasen führt. Nutzer, die auf mehreren Plattformen registriert sind, engagieren sich typischerweise ausschließlich, um Werbewert zu beanspruchen, bevor sie die Plattform verlassen, und generieren Traffic, ohne sich in langfristige Einnahmen umzuwandeln.
Darüber hinaus können Spieler, die steigende Einsatzgrößen und längere Sitzungsdauern aufweisen, bei zusätzlicher finanzieller Anreizzuwendung eine beschleunigte Abhängigkeit entwickeln, was Bedenken hinsichtlich der regulatorischen Konformität aufwirft.
Algorithmische Bonusverteilung
Die Ingenieure von Retention AI nutzen Uplift-Modelling mit negativer Uplift-Erkennung, um zu bestimmen, welche Nutzer von Werbekampagnen ausgeschlossen werden sollten. Das System bewertet individuelle Spielmuster, um zu verhindern, dass Anreize das reguläre Verhalten beeinträchtigen oder Konformitätsflags auslösen. Viktor Andriychuk, iGaming AI Engineer bei Retention AI, erklärt, dass das Zurückhalten von Boni für bestimmte Segmente als Maßnahme zur Einnahmeerhaltung fungiert.
Die Analyse wurde über R2B.News veröffentlicht.